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Im "Mohren" spielt die Musik
Der Gasthof Mohren beim Obertor hat sich zu einer Kultur-Kneipe gemausert. Auf einer kleinen Bühne im Inneren gab am Samstag das Duo IRICO aus Frickingen ein Konzert, das für viel Begeisterung sorgte.
(PFULLENDORF/stt) - Bis auf den letzten Platz besetzt war der "Mohren" am Samstagabend. Drinnen wie draußen im Biergarten gab es keinen freien Stuhl mehr, denn das Duo "Irico", bestehend aus Frank Waldvogel und Oliver Cremer, gilt als Geheimtipp in der Kleinkunstszene.
Mit unterschiedlichsten Instrumenten wie Bouzouki oder Mandola sowie verschiedenen Flöten, Gitarren und Percussions präsentierten sie ein Programm, das die Zuhörer begeisterte. "Filigranfolk" nennen die beiden ihren Musikstil aus irischem Folk, temperamentvollem Flamenco und eigenen Songs, die sie in deutscher, englischer und spanischer Sprache zu Gehör bringen. Titel wie "Schöne Aussichten", "Nach Hause" oder "Simone" regen zum Nachdenken an, machen neugierig und verblüffen durch eine außergewöhnliche und spannungsgeladene Instrumentierung.
Den Gästen im "Mohren", der zum Konzert das perfekte Ambiente bot, jedenfalls gefiel’s und so durften die beiden Musiker erst nach etlichen Zugaben am späten Abend die Instrumente zur Seite legen.
Anthia Schmitt, Schwäbische Zeitung, 17.08.2009


KULT-URIGES - Folk mit IRICO
Nach dem Linzgau-Abend und dem China-Abend war nun Irish und andere Folks angesagt. IRICO spielte sich zur Bestform hoch und auch über Sven Sonntags urschwäbischen Humoreinlagen amüsierten sich die insgesamt ca.90 Zuhörer in dem kleinen Lokal. Die Luft kochte. Irico spielte mit immer zunehmenderen Feuer und Leidenschaft und riss das Publikum mit. Und Sven Sonntag erntete mit seiner ausgefeilten Sprachgewandtheit sehr viele Lacher und Beifall. Es war ein toller, gelungener Abend, der Akteuren und Publikum gleichermaßen gefallen hat.
Dodo Wartmann Presseinfo KULT-URIGES am 01.06.2008


Künstlercafé mit Livemusik von IRICO
"Schön war es wieder", so die Aussage vieler Besucher, die sich an dem windigen Sonntagnachmittag nicht nur Kaffee und Kuchen in der Mühle gönnten, sondern dabei auch von der Musik des Duos IRICO berieseln und daneben den Abschluss der Ausstellung “Nah und Fern”, der Teuringer Künstlerin Barbara Kensy-Schneider nutzten um doch noch einen Blick auf deren Werke zu werfen. Ihre Aquarelle und Zeichnungen vermitteln malerische und grafische Eindrücke von Architektur, Landschaft, kleinen Details und Fundsachen - Nah & Fern von der Insel Reichenau über Nördlingen, Südtirol, Italien bis ins Burgund. "Kreative Fusion tiefer Tradition", so könnte man das Programm der Gruppe IRICO aus dem Überlinger Hinterland bezeichnen. Oliver Cremer bläst und spielt Low und tin whistles, Holz-Querflöte, Bouzouki oder Mandoline irischer Herkunft. Frank Waldvogel spielt (und unterrichtet) Flamenco- Gitarre, singt und erzeugt Rhythmus mittels Bedienung eines eigens entwickelten Fußsets. Dabei bleibt es nicht traditionsgebunden, vielmehr entwickeln die beiden eine Art Weltmusik mit fein verwobenen groovigen Arrangements mit Elementen aus Jazz und Rock und kernigen Texten in deutscher, englischer und spanischer Sprache. Leider konnten die Beiden nicht bis zur “Sperrstunde” weiterspielen, da für den Abend schon der nächste Auftritt anberaumt war. Der Zuspruch, den die Musiker für ihre abwechslungsreiche und unaufdringlich-beeindruckende Darbietung erhielten, lässt hoffen, sie einmal abendfüllend im Mühlensaal zu erleben.
Bruno Fischer (Kultur in der Mühle)


Temperamentvoll aus dem Herzen
Duo "IRICO" vereinigt im Café Lagerhäusle in Frickingen- Altheim irischen Folk mit spanischem Flamenco
"...Dass diese Vereinigung gelang, bewiesen sie in ihrem aktuellen Programm "Schöne Aussichten", benannt nach einem gleichnamigen Stück, das sie im Hinblick auf einen von beiden Seiten vollzogenen Ortswechsel schrieben. Oliver, der eine "Artenvielfalt"von Flöten mitgebracht hatte und daneben Mandoline und irische Bouzouki spielte, übernahm dabei den irischen Part, während sich Frank sichtbar mit der Flamenco- Gitarre vertraut fühlte und Lieder auf Spanisch, Englisch und Deutsch sang. Waren die Lieder zu anfangs eher traditionell gehalten, wie die drei Tunes, die Oliver aus Irland mitgebracht hatte, oder das spanische Liebeslied, so offenbarte sich im Laufe des Abends doch der eigene Musikstil des Duos.. Höhepunkte hierbei waren ein Lied, für eine Hornepipe geschrieben, in dem Oliver die ganze Kunst seines Flötenspiels offenbarte. Auch bei den Jigs, schnellen irischen Stücken im sechsachtel Takt, waren die Zuhörer begeistert. Bei "Patterns" spielte Cremer gar vier verschiedene Instrumente. Sehr schön war auch "Back to your Heart", ein von Waldvogel in englisch gesungenes Lied in poetischen Bildern. "Nach Hause" war das letzte Stück des Programms. Seine Botschaft: Was immer Du auch tust - im Herzen spüre den Sinn. Natürlich wollte danach niemand wirklich nach Hause gehen. Klar, dass Frank und Oliver noch zwei Zugaben in petto hatten.
Thomas Jaenecke (Südkurier)
Foto: Thomas Jaenecke


IRICO live im Glashaus:
Zum wiederholten Mal war das Glashaus der Linzgau- Baumschule Owingen Schau- und Hörplatz eines gelungenen Konzertes. Mit dem Duo IRICO präsentiere der Kulturkreis Owingen zwei Weltmusiker aus dem Linzgau. Während Frank Waldvogel neben der Folk- Gitarre vor allem auf der Flamenco- Gitarre virtuos und gefühlvoll spielte und nebenbei noch Fußtrommel und Tambourin bediente, hatte Oliver Cremer neben 3 Mandolinen (darunter eine irische Bouzouki) gleich ein halbes Dutzend Flöten dabei. Beide verbindet ihre anspruchsvolle Musikalität, technische Reife und kongeniale Improvisationskunst.
Der Reiz des Konzertes bestand in den programmatischen Gegensätzen: Hier die traditionelle irische Musik mit ihren rustikalen Tanz- Suiten und den flotten Jigs im 6/8-Takt, dort die virtusosen Arpeggien der Flamenco- Gitarre mit ihren stampfenden Akkorden. Dazwischen aber auch eigene Kompositionen wie "Schöne Aussichten", "Patterns" oder "Susanna", gefühlvoll gesungen von Frank Waldvogel mit anspruchsvollen Texten in deutsch, englisch oder spanisch - sowie Songs, die schon an Rockbaladen erinnern... Dazu eine lockere und symphatisch unprofessionelle Moderation, schließlich viel Beifall für einen stimmungsvollen Abend...
Wolfgang Raunecker (Owinger Kurlturkreis)
Foto: Klaus Schielke